Interview: Im Gespräch mit dem niederländischen Filmemacher Michael Hauwert konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Yet only here I am home“ (OT: „Maar alleen hier ben ik thuis“), der im Programm des 41. interfilm Berlin 2025 zu sehen war, erfahren, wie seine eigene Geschichte auch darin steckt, wie offen die Gesprächspartner für die Interviews waren und ob die Idee für die Bilder oder die Interviews zuerst da waren.
Animadok
68. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2025
27. Oktober bis 02. November 2025 / Cinestar, Passage Kinos, Schauburg, Cinémathèque Leipzig, UT Connewitz, Kinobar Prager Frühling und Schaubühne Lindenfels
Festivalbericht: In der letzten Oktoberwoche fand bereits zum 68. Mal das Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, kurz DOK Leipzig, statt. Zum letzten Mal unter der Leitung von Christoph Terhechte, der im Corona-Jahr 2020 die Festivalleitung übernommen hatte, wurden zwar an weniger Spielstätten, aber mit der gleichen Programm- und Reihenvielfalt 252 Lang- und Kurzfilme gezeigt. Eröffnet wurde das Festival mit „Writing Life: Annie Ernaux Through the Eyes of High School Students“ von Claire Simon, welcher sich darin der Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Ernaux über die Sichtweisen von Jugendlichen annähert.
Neun Fragen an Remo Rauscher
Interview: Im Gespräch mit dem österreichischen Filmemacher Remo Rauscher konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Lina“ erfahren, der auf dem 68. DOK Leipzig 2025 seine Deutsche Premiere feierte, wie er zu der Thematik Sternenkinder kam, wie er seine Gesprächspartner:innen fand und wie man für so ein Thema die richtigen, animierten Visualisierungen findet.
„The Car That Came Back from the Sea“ (2023)
Kurzfilm / Schweiz / Animation / 2023
Filmkritik: Der schweizer Animationsfilm „The Car That Came Back from the Sea“ (OT: „Samochód, który wrócił z morza“), der auf dem 67. DOK Leipzig 2024 und dem 40. interfilm Festival Berlin 2024 lief, erzählt die Geschichte der Eltern-Generation und wie diese Polen verlassen haben, aber ist auch gleichzeitig eine universelle und zeitlose Geschichte.
Sechs Fragen an Marta Monteiro
Interview: Im Gespräch mit der portugiesischen Künstlerin und Filmemacherin Marta Monteiro konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Cold Soup“ (OT: „Sopa Fria“), der auf dem 40. interfilm Festival Berlin 2024 lief, erfahren, warum sie sich für eine Animadok über häusliche Gewalt entschied, wie das Voice-Over beschaffen sein musste und wie sie die passende Animationen fand.
„Cold Soup“ (2023)
Kurzfilm / Portugal, Frankreich / Animation / 2023
Filmkritik: Der Kurzfilm „Cold Soup“ (OT: „Sopa Fria“) von Marta Monteiro, der im Internationalen Wettbewerb auf dem 40. interfilm Festival Berlin 2024 lief, ist ein starker Animationsfilm, der den Schrecken von häuslicher Gewalt als Animadok einfängt.
„Biegen und Brechen“ (2022)
Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2022
Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Biegen und Brechen“ von Falk Schuster und Mike Plitt, der auf dem 65. DOK Leipzig 2022 seine Weltpremiere feierte, erzählt im Gewand eines Animadok wie schon in „Die Weite suchen“ (2015) und „Hotel Astoria“ (2020) eine Geschichte aus der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik.
Sechs Fragen an Evgenia Gostrer
Interview: Im Gespräch mit der Regisseurin Evgenia Gostrer konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Kirschknochen“ erfahren, der auf dem 38. Interfilm Berlin im Deutschen Wettbewerb lief, warum sie sich dafür entschieden hat, ihre eigene Geschichte und die ihrer Eltern zu erzählen und warum Knete das perfekte unperfekte Medium für ihre Arbeit ist.
Sieben Fragen an Thea Sparmeier und Jakob Werner
Interview: Im Gespräch mit den beiden FilmemacherInnen Jakob Werner und Thea Sparmeier konnten wir mehr über ihren Animadok „Glückspfad“, der auf dem 64. DOK Leipzig lief, erfahren, wie sie Franka, ihre Heldin, trafen, wie sie durch Animationen ihre Geschichte erzählten und wie sie Frankas gesammelte Haare mit in den Film einbauten.
Fünf Fragen an Anna Theil
Interview: Im Gespräch mit dem Regisseurin Anna Theil konnten wir mehr über ihren Animadok „Stumm“, der auf dem 63. DOK Leipzig seine Weltpremiere feierte, erfahren, wie es dazu kam, dass sie sich entschied, eine so persönliche Geschichte als Animationsfilm zu erzählen.
