Serienkritik: Die erste Staffel der amerikanischen Netflix-Serie „Dead to me“ überraschte mit einem geschärften Blick auf die Probleme reicher Vorstädtler und einer besonderen Frauenfreundschaft. Nach einem gewaltigen Cliffhanger am Ende der ersten Staffel erschienen nun die zehn Folgen der zweiten Staffel.
Frauen
„Just a Guy“ (2020)
Kurzfilm / USA / Dokumentation / 2020
Filmkritik: Der Animadok „Just a Guy“ von Shoko Hara erzählt in Stop-Motion von der Liebe mehrerer Frauen zu einem bekannten Serienmörder und das aus einem persönlichen Standpunkt heraus. Damit tourt der Film erfolgreich über die Festivals und konnte auf dem 33. Filmfest Dresden gleich zwei Preise gewinnen.
Zehn Fragen an Eline Gehring
Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin Eline Gehring konnten wir mehr über ihren Spielfilm „Nico“ erfahren, der auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis seine Premiere feierte und die Hauptdarstellerin Sara Fazilat mit dem Preis für den ‚Besten Schauspielnachwuchs‘ ausgezeichnet wurde. Sie erzählt wie es zur Stoffentwicklung kam, wie wichtig Improvisation und Authentizität für die Umsetzung der Geschichte waren und wie wichtig ein Wandel in der Figurenzeichnung von Filmen ist.
„Nico“ (2021)
Filmkritik: „Nico“ (Deutschland, 2021) ist das Spielfilmdebüt der deutschen Regisseurin Eline Gehring, der auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis seine Weltpremiere feierte und mit einem Preis für den ‚Besten Schauspielnachwuchs‘ ausgezeichnet wurde. Gehring erzählt nach einem eigenem Drehbuch eine Geschichte von Trauma, Mut und Freundschaft und der notwendigen, inneren Stärke.
Fünf Fragen an Ronja Hemm
Interview: Im Gespräch mit der Regisseurin Ronja Hemm konnten wir mehr über ihre in Nepal gedrehte Kurz-Dokumentation „For Your Sake“ erfahren, die auf den 31. Bamberger Kurzfilmtagen zu sehen war, wie sie die Familie, welche sie portraitiert, kennenlernt und in welchem zeitlichen Rahmen und mit welchen visuellen Konzepten sie den Film umsetzen konnten.
„Jane the Virgin“ (Staffel 5, 2019)
Serienkritik: Die amerikanische Serie „Jane the Virgin“, welche im Jahr 2014 mit der ersten Staffel begonnen hat, über die Jahre mehrere Golden-Globe-Nominierungen erhielt und wunderbar mit dem Genre der Telenovela spielt, findet nach fünf Staffeln nun ihr perfektes Ende und überzeugt als wunderbar übertriebene aber liebenswürdige Serienunterhaltung.
Sieben Fragen an Ramazan Kılıç
Interview: Im Gespräch mit dem türkischen Regisseur Ramazan Kılıç konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „The School Bus“ (OT: „Servis“), gesehen auf dem 30. Filmfestival Cottbus, erfahren, wie ihn seine Schwester inspirierte, warum das Motiv des Rahmens als visuelle Leitlinie verwendet wurde und welche gesellschaftsrelevante Botschaft in dem Film steckt.
„The School Bus“ (2019)
Kurzfilm / Türkei / Fiktion / 2019
Filmkritik: Im Kurzfilm-Programm des 30. Filmfestival Cottbus lief der türkische Beitrag „The School Bus“ (OT: „Servis“) von Ramazan Kılıç, der sich im Kleinen mit einem wichtigen gesellschaftsrelevanten Thema beschäftigt.
„The Case You“ (2020)
Filmkritik: Der Dokumentarfilm „The Case You“ von Alison Kuhn, der auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis seine Deutschlandpremiere feierte und dort auch mit einem Preis für die ‚Beste Filmmusik‘ ausgezeichnet wurde, erzählt mit einer gelungenen Mischung aus Interviews und Aufarbeitungsszenen von einem Casting, bei dem jungen Frauen massiv belästigt wurden.
„Verstand und Gefühl“ von Jane Austen (1984)
480 Seiten / Anaconda Verlag / 9,95 €
Buchkritik: Die britische Schriftstellerin Jane Austen hat mit ihrem Werk, das nur sieben Romane umfasst, Stoff für unzählige Filme und Serien geliefert. Basierend auf dem Buch „Verstand und Gefühl“ (OT: „Sense and Sensibility“, 1811) drehte Ang Lee 1995 den großartigen Film „Sinn und Sinnlichkeit“ mit Emma Thompson und Kate Winslet in den Hauptrollen. Die Lektüre der Vorlage zeigt, dass alle Story-Elemente, Emotionen wie auch der großartige Humor bereits in dem Buch stecken.


