Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin und Animationskünstlerin Sonja Rohleder konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Nest“, der u.a. auf der Berlinale lief und auch auf den 31. Bamberger Kurzfilmtagen als ‚Bester Kinderfilm‘ gekürt wurde. Sie erzählt wie sie ihre Geschichte fand, wie sie ihren eigenen Stil entwickelt hat und wie die Musik auch gleich die Geräusche mit einbaute.
Bamberger Kurzfilmtage
„Nest“ (2019)
„Fabiu“ (2020)
Kurzfilm / Österreich / Fiktion / 2020
Filmkritik: Der österreichische Film „Fabiu“ von Stefan Langthaler, gesehen im Zuge der 31. Bamberger Kurzfilmtage 2021, erzählt eine berührende Geschichte vom Altern, Lieben und gibt zu dem noch Einblick in die häusliche Pflegepraxis und feierte auf dem letztjährigen 41. Filmfestival Max Ophüls Preis 2020 seine Weltpremiere.
31. Bamberger Kurzfilmtage 2021
8.-28. März 2021 / online
Festivalbericht: Auch die Bamberger Kurzfilmtage 2021 fanden in ihrer 31. Ausgabe ein paar Monate später als üblich nur in einer Online-Ausgabe statt. Man hatte als ZuschauerIn 20 Tage Zeit das kuratierte Programm mit 150 Kurzfilme aus 15 Ländern zu sehen. Dabei blieben sie sich treu und präsentierten Dokumentar-, Animations-, Experimental- und Spielfilme in einer guten Mischung. Zudem wurden sechs Bamberger Reiter aus Schokolade vergeben und das Programm schlussendlich mit Anmoderationen und Interviews abgerundet.
Streaming-Tipp: Bamberger Kurzfilmtage
Streaming-Möglichkeit: In diesem Jahr findet die 31. Ausgabe der Bamberger Kurzfilmtage online statt. Schon seit dem 8. März hat man die Möglichkeit das ausgewählte Programm zu streamen. In dieser Woche ging es mit 19 Dokumentarfilmen los, am Montag geht es mit 35 Spielfilmen fortgesetzt. Darunter befinden sich einige Perlen, über die wir hier schon berichtet haben. Man hat dabei die Möglichkeit sich Filme einzelnen anzusehen für 1,50 € oder gleich den günstigen Festivalpass von 15€ zu kaufen. Nutzt die Chance mehr Kurzfilme kennenzulernen, u.a. gibt es zu sehen:
- „Der kleine Vogel und die Bienen“ (2020, Regie: Lena von Döhren)
- „Der übers Meer kam“ (2020, Regie: Jonas Riemer)
- „Land of Glory“ (2019, Regie: Borbála Nagy)
- „Masel Tov Cocktail“ (2020, Regie: Arkadij Khaet und Mickey Paatzsch)
- „Sommerregen“ (2020, Regie: Julia Skala)
- „Sonntag 3“ (2013, Regie: Jochen Kuhn)
- „Trading Happiness“ (2020, Regie: Duc Ngo Ngoc)
- „Trumpet“ (2020, Regie: Kevin Haefelin)
- „Wochenbett“ von Herzette
Hier gibt es das Online-Programm der 31. Bamberger Kurzfilmtage 2021
Ein Streaming-Tipp von Doreen Matthe
Sieben Fragen an Soetkin Verstegen
Interview: Im Gespräch mit der belgischen Filmemacherin Soetkin Verstegen konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Freeze Frame“, zu sehen auf dem 32. Filmfest Dresden und auf den 30. Bamberger Kurzfilmtagen, wo er den Animations-/Experimentalfilmpreis gewann, erfahren, über die Idee dahinter, warum sie sich entschied mit Eis zu arbeiten und welche Bedeutung die filmischen Anfänge des Kinos für ihre Animationen haben.
„Freeze Frame“ (2019)
Kurzfilm / Belgien, Deutschland / Animation / 2019
Filmkritik: Der Stop-Motion-Film „Freeze Frame“ von Soetkin Verstegen, der im ‚Nationalen Wettbewerb‘ des 32. Filmfest Dresden lief und auf den 30. Bamberger Kurzfilmtagen den Animations-/Experimentalfilmpreis gewinnen konnte, arbeitet mit einem flüchtigen Material – dem Eis.
„Mobile“ (2010)
„40 Meter“ (2018)
Kurzfilm / Schweiz / Dokumentation / 2018
Filmkritik: Der Dokumentar-Kurzfilm „40 Meter“ von Samuel Flückiger, gesehen auf den 29. Bamberger Kurzfilmtagen, beschäftigt sich mit den Traumata von Lokführern.
„Spielzeugland“ (2007)
Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2007
Filmkritik: Der deutsche Regisseur Jochen Alexander Freydank, der vor allem fürs Fernsehen arbeitet und u.a. ein paar „Tatorte“ realisiert hat, wurde im Jahr 2009 auf der 81. Oscarverleihung als zweiter Deutscher (nach Pepe Danquart für „Schwarzfahrer“ (1993)) für seinen Film „Spielzeugland“ (ET: „Toyland“) mit dem Oscar für den ‚Besten Kurzfilm‘ ausgezeichnet.

