„Himmel wie Seide. Voller Orangen“ (2024)

Kurzfilm / Deutschland / Dokumentation / 2024

Filmkritik: Betina Kuntzschs neuester Film „Himmel wie Seide. Voller Orangen“ ist ein zehnminütiger Collagen-Film, der auf dem 67. DOK Leipzig 2024 seine Premiere feierte, für den Gedanken-Aufschluss-Preis nominiert wurde und von einer neuen Reiselust erzählt.

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„Zwei zu Eins“ (2024)

Filmkritik: Der Spielfilm „Zwei zu Eins“  (ET: „Two to One“, Deutschland, 2024) von Natja Brunckhorst erzählt abseits von Ostalgie und DDR-Muff eine Komödie mit einem hochkarätigen Ensemble und einer aberwitzigen, aber wahren Geschichte.

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„Jenseits der blauen Grenze“ (2024)

Filmkritik: Der deutsche Spielfilm „Jenseits der blauen Grenze“ von Sarah Neumann erzählt von einer wahren Fluchtgeschichte aus der DDR und wurde auf dem 45. Filmfestival Max Ophüls Preis 2024, auf dem er seine Weltpremiere feierte, gleich mit drei Preisen – dem Publikumspreis Spielfilm, dem Preis für den besten Schauspielnachwuchs und dem Preis der Ökumenischen Jury – ausgezeichnet.

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„Margarethe 89“ (2023)

Kurzfilm / Frankreich / Animation / 2023

Filmkritik: Der deutsch-französische Filmemacher Lucas Malbrun beschäftigt sich in seinem Animationsfilm „Margarete 89“, der seine Deutsche Premiere auf dem 66. DOK Leipzig 2023 feierte und u.a. auch in Cannes und auf dem 39. Interfilm in Berlin 2023 zu sehen war, mit einer systemkritischen Revolutionärin und dem letzten Jahr der DDR.

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„Buridans Esel“ von Günter de Bruyn (1968)

224 Seiten / ab – Jahren / Fischer Taschenbuch Verlag / 12 €

Buchkritik: Der 1926 geborene Schriftsteller Günter de Bruyn gilt auch heute noch als eine der Größen der DDR-Literatur. Mit seinen Romanen fing er das Leben in der DDR ein. Der 1968 erschienene Roman „Buridans Esel“ erzählt nach einem Gleichnis von einem Mann, der sich zwischen zwei Frauen entscheiden muss. 

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„Biegen und Brechen“ (2022)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2022

Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Biegen und Brechen“ von Falk Schuster und Mike Plitt, der auf dem 65. DOK Leipzig 2022 seine Weltpremiere feierte, erzählt im Gewand eines Animadok wie schon in „Die Weite suchen“ (2015) und „Hotel Astoria“ (2020) eine Geschichte aus der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik.

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Im tjg. Dresden: Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm von Babel

Aufführungsbericht: Mit einer einstündigen Inszenierung seines Sprachspielbuches feiert das Theater Junge Generation den 100. Geburtstag von Franz Fühmann (1922-1984). Dass der umtriebige Autor heute kaum noch bekannt ist, liegt wohl daran, dass er vom Hörspiel über Erzählungen und Essays bis hin zu Märchen, Wortexperimenten und Gedichten so ziemlich jede Gattung bediente – außer der, die heute am meisten geschätzt wird: dem Roman.

So eine Pflanze habe ich auch! Mitsamt Topf! © tjg. Dresden

Einen erheblichen Teil in Fühmanns Werk bildet Literatur für Kinder. Das für mich beste, das jede Person, die in der Grundschule Deutsch unterrichtet verpflichtend gelesen haben sollte (mit Wissenstest! echt!), ist das Sprachspielbuch mit dem seltsamen Titel „Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm von Babel“. Mit Lautmalereien, Worträtseln und lustigen Geschichten macht es Lust auf den spielerischen Umgang mit Sprache. Nur: Wie bringt man das auf die Bühne?

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„Kopf Faust Fahne – Perspektiven auf das Thälmanndenkmal“ (2021)

Filmkritik: Die deutsche Filmemacherin Betina Kuntzsch spürt in ihren Kurzfilmen wie „Wegzaubern“ (2015) und „Halmaspiel“ (2017) immer wieder der deutschen Geschichte nach und findet dafür verschiedene kreative Ansätze, Erzählformen und Perspektiven. In ihrem nun 47-minütigen Dokumentarfilm „Kopf Faust Fahne – Perspektiven auf das Thälmanndenkmal“ (Deutschland, 2021) bedient sie sich genau dieser Methoden und nähert sich in zehn Segmenten dem Berliner Denkmal an.

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