Sieben Fragen an Quenton Miller

Elyse Westman

Interview: Im Gespräch mit dem niederländischen Regisseur Quenton Miller konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Koki, Ciao“, der auf der 75. Berlinale 2025 seine Internationale Premiere feierte und den Berlinale Shorts Cupra Filmmaker Award gewinnen konnte, erfahren. Der Film, der jetzt u.a. auf dem 41. interfilm 2025 zu sehen ist, erzählt aus der Geschichte Jugoslawiens aus ungewöhnlicher Sicht, der des Papageien des Diktators Tito. Miller beantwortet uns ein paar Fragen dazu, wie er die Idee entwickelt hat und wie es war, mit Koki zu drehen.

The original english language interview is also available.

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„Dirndlschuld“ (2022)

Kurzfilm / Österreich / Dokumentation / 2022

Filmkritik: Einer der stärksten Beiträge im diesjährigen ‚Berlinale Shorts‘-Programms war der österreichische Doku-Kurzfilm „Dirndlschuld“ von Wilbirg Brainin-Donnenberg, die sich darin von einem persönlichen Standpunkt ausgehend mit der Geschichte ihres Landes beschäftigt.

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„To Pick a Flower“ (2021)

Kurzfilm / Philippinen / Dokumentation / 2021

Filmkritik: Die 17-minütige Dokumentation „To Pick a Flower“ von Shireen Seno, die auf dem 64. DOK Leipzig ihre deutsche Premiere feierte, wurde als Fotoprojekt ins Leben gerufen und beschäftigt sich anhand dieser mit der Kolonisation und Entwicklung des Landes Philippinen. 

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„Beyond Noh“ (2021)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2021

Filmkritik: Der in Japan lebende Regisseur Patrick Smith schuf zusammen mit seiner Frau Kaori Ishida den gelungenen Kurzfilm „Beyond Noh“, u.a. zu sehen auf dem 27. Slamdance Film Festival, der die Vielfältigkeit von Masken und deren Gebrauch in nur vier Minuten einfängt.

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„Kollegen“ (2020)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2020

Filmkritik: „Kollegen“ ist der sechste Kurzfilm des deutschen Filmemachers Jannis Alexander Kiefer, der sich mit Filmen wie „Comments“ (2018) und „Meeting“ (2020) bereits einen Namen gemacht hat. Der 14-minütige Kurzfilm, der auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis 2021 lief, beschäftigt sich mit der Aufarbeitung deutscher Geschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive heraus.

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„The Archivettes“ (2018)

Dokumentation / USA / 2018

Filmkritik: Die Dokumentation „The Archivettes“ von Megan Rossman LINK, gesehen auf den 31. Lesbisch Schwulen Kurzfilmtagen Hamburg, fängt mit viel Freundlichkeit und Fröhlichkeit die Geschichte und die Arbeit des ‚Lesbian Herstory Archives‘ in New York ein.

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„Wir wollten alle Fiesen killen“ (2020)

Filmkritik: Der deutsche Dokumentarfilm „Wir wollten alle Fiesen killen“ (ET: „We Wanted to Kill All Nasty Ones“, Deutschland, 2020) des Filmemachergespanns Bettina Ellerkamp und Jörg Heitmann, der auf dem 63. DOK Leipzig seine Weltpremiere feierte, entstand aus der Mischung von versagter Filmförderung und einer ungewöhnlichen Gelegenheit heraus. 

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Kunstbesitz. Kunstverlust. in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

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Lucas Cranachs d. J. „Bildnis eines Mannes“ wird wieder in Empfang genommen (1959). Vorne links auf dem Foto: der damalige Generaldirektor der SKD Max Seydewitz. 1947-1952 war er Ministerpräsident Sachsens, fiel dann in Ungnade. Mit seiner Frau Ruth veröffentlichte er mehrere Bücher mit spannenden Geschichten zum Museumsbestand der SKD. Da sie vor sozialistischer Ideologie strotzen, sind vor allem die Vorworte mit Vorsicht zu genießen. © Archiv, SKD

Ausstellungsbericht: Was darf im Museum sein und was gehört dort nicht hin? Diese Frage stellt sich nicht nur im Angesicht Beuys’scher Fettecken, sondern auch im Hinblick auf die Rechtmäßigkeit des Besitzanspruchs. Besonders durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs gingen Kulturgüter aus Museen verloren oder kamen über ethisch und rechtlich fragwürdige Wege in den Museumsbestand. Mit einer Ausstellung über Provenienzforschung machen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) darauf aufmerksam. Allein: Eine vollwertige Ausstellung ist es nicht.

 

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„The Party“ (2016)

Kurzfilm / Irland / Fiktion / 2016

Poster des Kurzfilms Filmkritik: Als einer der 15 Kurzfilme der europäische Kurzfilmtour “Short Matters!”, ebenfalls zu sehen auf dem 30. Filmfest Dresden 2018, überzeugte “The Party” der Regisseurin Andrea Harkin mit einer kraftvollen Geschichte, Schonungslosigkeit und als Zeitdokument. Weiterlesen