„Mitternachts-Cowboy“ von James Leo Herlihy (1971)

216 Seiten / Deutscher Taschenbuch-Verlag

Buchkritik: Wie es auch in der Musik One-Hit-Wonder gibt, so gibt es das Phänomen auch in der Literatur. Zu diesen One-Shot-Autoren gehört auch James Leo Herlihy, der mit „Mitternachts-Cowboy“ (OT: „Midnight Cowboy“, 1965) einen starken, zeitgenössischen Roman schrieb und dies danach nicht noch einmal wiederholen konnte.

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„Luce and the Rock“ (2022)

Kurzfilm / Belgien/Niederlande / Animation / 2022

Filmkritik: Der Animationsfilm „Luce and the Rock“ von Britt Raes, u.a. zu Gast auf der 72. Berlinale 2022, dem 23. Landshuter Kurzfilmfestival 2023 und dem 35. Filmfest Dresden 2023, arbeitet mit starken Farben, wenigen Worten und gelungenen Bildern, um seine Botschaft Jung und Alt auf schöne Weise zu vermitteln.

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„Radium Girls“ von Cy (2021)

136 Seiten / ab 14 Jahren / Carlsen Comics / 20 €

Buchkritik: Die Graphic Novel „Radium Girls“ stammt aus der Hand der Autorin und Zeichnerin Cyrielle Evrard, abgekürzt Cy, die mit wenigen Farben und einem unverwechselbaren Stil die wahre Geschichte von jungen Frauen erzählt, die in den 1920er Jahren in Frankreich ein hartes Schicksal erlitten haben.

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„Catcave Hysteria“ (2021)

Kurzfilm / Schweden / Fiktion / 2021

Filmkritik: Der schwedische Kurzfilm „Catcave Hysteria“ (OT: „Tjejtoan 4-Ever“) von Angelika Abramovitch, der u.a. im ‚Internationalen Wettbewerb‘ des 23. Landshuter Kurzfilmfestival 2023 lief, erzählt von einem Ort, an dem viele verschiedene Geschichten passieren.

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„The Banshees of Inisherin“ (2022)

Filmkritik: Der irische Filmemacher Martin McDonagh, der uns Filme wie „Brügge sehen… und sterben“ und „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ geschenkt hat, bringt nun seinen vierten Spielfilm „The Banshees of Inisherin“ (OT: „The Banshees of Inisherin“, Irland/UK/USA, 2022) auf die Leinwände, kehrt mit vertrauten Gesichtern zurück und erhielt neun Oscar-Nominierungen auf der 95. Oscarverleihung 2023.

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„Station Eleven“ (Miniserie, 2022)

Serienkritik: Die amerikanische Miniserie „Station Eleven“, welche beim Streamingdienst Joyn gestreamt werden kann, ist die Adaption der gleichnamigen Roman von Emily St. John Mandel und erzählt eine Pandemie- und Post-Pandemie-Geschichte. Dabei steht die Krankheit nicht im Vordergrund, sondern das, was die Menschen ausmacht und welches Gut überleben sollte, auch wenn es kaum noch Menschen gibt.

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„My Friend who shines in the Night“ (2020)

Kurzfilm / Frankreich / Animation / 2020

Filmkritik: Der französische Kurzfilm „My Friend who shines in the Night“ (OT: „Mon ami qui brille dans la nuit“) der vier Filmestudent:innen Grégoire de Bernouis, Jawed Boudaoud, Simon Cadilhac und Hélène Ledevin, der auf vielen Festivals wie auch beim 28. Internationalen Trickfilm Festival Stuttgart 2021 zu sehen war, ist ein berührender, andersartiger Geisterfilm.

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„Massive Talent“ (2022)

Filmkritik: Im amerikanischen Spielfilm „Massive Talent“ (OT: „The Unbearable Weight of Massive Talent“, USA, 2022) von Tom Gormican spielt Nicolas Cage, der seit Jahren als Schauspieler im Filmbusiness unterwegs ist und in letzter Zeit auch oft ein Händchen für schräge Rollen besaß, in einem großen Abenteuer-Actioner sich selbst.

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„Ruby“ (2019)

Kurzfilm / Portugal / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der portugiesische Kurzfilm „Ruby“ von Mariana Gaivão, gesehen im Zuge des 32. Filmfest Dresden und wieder entdeckt in der Arte Mediathek, ist eine ruhige Coming-of-Age-Geschichte, die sich mit Totalen und Entschleunigung die Räume und ihre Figuren erschließt. 

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