„Die Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler (1926)

ab 6 Jahren / S.-Fischer-Verlag / 96 Seiten

Buchkritik: Der österreichische Schriftsteller, Arzt und Dramatiker Arthur Schnitzler erzählt in seinen Werken oft von menschlichen Verfehlungen und beleuchtet psychologisch das Innenleben seiner ProtagonistInnen. Er gilt als der Vertreter der Wiener Moderne, da in seinen Werken auch stets die Hauptstadt und dessen typische Bewohner eine Rolle spielen. Auch in seiner Erzählung „Die Traumnovelle“, geschrieben 1926, spielen all diese Punkte eine wichtige Rolle und so entstand eine abgründige Geschichte über das Verlangen, welche von Stanley Kubrick in „Eyes Wide Shut“ (1999) verfilmt wurde.

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„Raus aus der Mental Load Falle: Wie gerechte Arbeitsteilung in der Familie gelingt“ von Patricia Cammarata (2020)

224 Seiten / Beltz Verlag / 17,95 €

Buchkritik: Die Psychologin, Bloggerin und Podcasterin Patricia Cammarata macht mit ihrem Sachbuch „Raus aus der Mental Load Falle: Wie gerechte Arbeitsteilung in der Familie gelingt“ von einem ganz persönlichen Ansatzpunkt heraus ein Problem in der Gesellschaft deutlich, das die meisten Menschen nicht unter den Begriff Mental Load kennen, das ihnen aber bestimmt vertraut vorkommt.

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„Labyrinth“ (2020)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2020

Filmkritik: Der Animationskünstler Robert Löbel, der uns Kurzfilme wie „Wind“ (2013), „Link“ (2017) und zusammen mit Max Mörtl „Island“ (2017) beschert hat, hat jetzt sein erstes Musikvideo für die Musikerin Johanna Zeul umgesetzt: „Labyrinth“.

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„True“ (2004)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2004

Filmkritik: Nachdem Tom Tykwer bereits mit Filmen wie „Lola rennt“ (1998) Erfolge gefeiert hat, kehrte er für den Compilation-Film „Paris, je t’aime“ (2006) noch einmal zum Medium Kurzfilm zurück. Er schuf mit seinem Beitrag – „True“ – einen zehnminütigen Kurzfilm, der zeigt, dass man auch in kürzester Zeit eine große Liebesgeschichte erzählen kann.

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„Pioniere des wilden Westens“ (1931)

1931 / 4. Oscarverleihung / 7 Nominierungen / 3 Auszeichnungen

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Pioniere des wilden Westens“ (OT: „Cimarron“, USA, 1931) ist der erste Western, der den Oscar für den ‚Besten Film‘ gewann. Der Film aus dem Genre, was so alt wie der Film selbst ist, konnte sich auf der 4. Oscarverleihung am 10. November 1931 gegen vier Konkurrenten durchsetzen und gewann von seinen sieben Nominierungen insgesamt noch zwei weitere Trophäen. Damit war er der große Gewinner des Abends, denn insgesamt wurden nur neun Preise in einem Bankett-Rahmen, nicht wie heute mit einem Riesenspektakel, vergeben.

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„Grace and Frankie“ (Staffel 4, 2018)

Serienkritik: Die amerikanische Serie „Grace and Frankie“, die seit 2015 auf Netflix ausgestrahlt wird und damit zu einer der älteren Produktionen des Streaming-Dienstes zählt, bleibt ihrer Linie treu, gibt ihren beiden Hauptheldinnen neue Herausforderungen und beschäftigt sich mit dem Themen Altersheim und Pflegebedürfnissen.

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Zehn Fragen an Therese Koppe

© Valerie Anex

Interview: Im Gespräch mit der deutschen Regisseurin Therese Koppe konnten wir mehr über ihren Dokumentarfilm „Im Stillen Laut“ erfahren, der als einer der am besten besuchten Filme auf dem 62. DOK Leipzig seine Premiere feierte, über dessen Entstehung und warum sie sich entschied die Künstlerin Erika Stürmer-Alex und ihrer Lebensgefährtin auf so wunderbar entspannte Weise zu portraitieren.  

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Fünf Fragen an Adda Elling

Interview: Im Gespräch mit der dänischen Filmemacherin Adda Elling konnten wir mehr über ihren Dokumentarfilm „Playhouse“, der auf dem 62. DOK Leipzig seine Deutschland-Premiere feierte, erfahren. Wir sprachen dabei über die Ursprünge, visuelle Entscheidungen und welche Magie beim Filmemachen spielt.  

The original english language interview is also available.

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