Filmkritik: Der dänische Spielfilm „Die Wärterin“ (OT: „Vogter“, Dänemark/Schweden, 2024) von Gustav Möller, der auf der 74. Berlinale 2024 seine Premiere feierte, ist ein düsteres Drama aus dem Herzen einer Strafanstalt und zeigt, wie leicht Machtverhältnisse verdreht werden können.
Gefängnis
Sieben Fragen an Çamran Azizoğlu
Interview: Im Gespräch mit dem türkischen Regisseur Çamran Azizoğlu konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „The Tie“ (OT: „Kravat“) erfahren, der im Kurzfilmwettbewerb des 34. Filmfestival Cottbus 2024 zu sehen war, wie er aus wahren Begebenheiten ein Film gemacht hat, warum das automatisch eine Komödie wurde und wie er den Film in kürzester Drehzeit auf die Beine gestellt hat.
„For the Time Being“ (2023)
Filmkritik: Der Dokumentarfilm „For the Time Being“ von Nele Dehnenkamp, der auf dem 66. DOK Leipzig 2023 mit dem Gedanken-Aufschluss-Preis ausgezeichnet wurde, ist die Langzeitbeobachtung einer afroamerikanischen Familie, deren Vater seit vielen Jahren im Gefängnis sitzt.
„The French Dispatch“ (2021)
Filmkritik: Seit seinen frühesten Filmen wie „Rushmore“ (1998) und „The Royal Tenenbaums“ (2001) hat Wes Anderson seinen narrativen und visuellen Stil gefunden und stetig weiter entwickelt. In seinem zehnten Spielfilm „The French Dispatch“ (OT: „The French Dispatch“, USA, Deutschland, 2021) bleibt er seinem Stil treu und erzählt in vier Episoden von der letzten Ausgabe einer Zeitungsbeilage.
„Love, Dad“ (2021)
Filmkritik: Der Animationsfilm ist ein geeignetes Medium, um auch sehr persönliche Geschichten zu erzählen und auch um vergangene Ereignisse aufzuarbeiten. So erzählt die Filmemacherin Diana Cam Van Nguyen in ihrem Kurzfilm „Love, Dad“, der auf dem 64. DOK Leipzig 2021 die ‚Silberne Taube im Wettbewerb um den Publikumspreis‘ gewonnen hat, darin von sich und ihrem Vater.
„The Walking Dead“ von Robert Kirkman (2009-2013)
Comicserie / 193 Ausgaben / Image Comics / 2009-2013
Buchkritik: Die Comicreihe „The Walking Dead“ aus der Hand von Robert Kirkman, die durch die gleichnamige Serie weltberühmte wurde, wurde über 16 Jahre immer weiter fortgesetzt und besteht aus 193 Ausgaben. In dem ersten von vier Kompendien sind auf über 1000 Seiten die ersten 48 Ausgaben zusammen gebracht und bieten so einen guten Einstieg in dieses Universum.
„Fuchs im Bau“ (2020)
Filmkritik: Der Spielfilm „Fuchs im Bau“ (Österreich, 2020) ist die fünfte Regie-Arbeit des iranischen Filmemachers Arman T. Riahi, der nach realen Vorbildern die Geschichte eines Gefängnislehrers erzählt und damit auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis 2021 drei Preise gewinnen konnte.
„International Dawn Chorus Day“ (2021)
Kurzfilm / Kanada / Fiktion / 2021
Filmkritik: Der Kurzfilm „International Dawn Chorus Day“ von John Greyson, der Teil des Berlinale Shorts-Programm ist und so im Sommer auch in den Berliner Kinos zu sehen sein wird, wählt einen ungewöhnlichen Zugang, um seine Geschichte über politische Geflüchtete und deren Trauma zu erzählen.
„Huntsville Station“ (2020)
Kurzfilm / USA / Fiktion / 2020
Filmkritik: Die Dokumentation „Huntsville Station“, welche auf der 70. Berlinale ihre Weltpremiere feierte, fängt den kurzen Moment von Häftlingen zwischen Entlassung und der Busfahrt zurück in ihr Leben ein. Die beiden Regisseure Jamie Meltzer und Chris Filippone gehen dabei auf die Menschen zu und fangen das Gefühl ein, wie es ist wieder frei zu sein.
„Wren Boys“ (2017)
Kurzfilm / Großbritannien / Fiktion / 2017
Filmkritik: Der britische Kurzfilm „Wren Boys“ war 2019 zu Gast auf vielen Festivals u.a. dem 31. Filmfest Dresden und wurde sogar für einen BAFTA in der Kategorie ‚Best Short Film‘ nominiert. Ganz zu recht, denn der Regisseur Harry Lighton überrascht in seinem kurzen Film mit zahlreichen Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat.