Interview: Im Gespräch mit der aus Belgien stammenden Animationskünstlerin Géraldine Charpentier konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Récit de Soi“ (ET: „Self Story“) erfahren, warum sie sich dafür entschied Lous Geschichte zu erzählen, was ihr bei der Umsetzung wichtig war und warum sie sich dafür entschied, verschiedene Animationsstile einzubauen.
Coming-of-Age
„Self Story“ (2018)
Kurzfilm / Belgien / Dokumentation / 2018
Filmkritik: Der belgische Animationsfilm „Récit de Soi“ (ET: „Self Story“), gesehen auf dem ‚Open Air‘ des 32. Filmfest Dresden, erzählt aus einem persönlichen Standpunkt heraus eine universelle Geschichte über das Finden der eigenen Identität speziell, wenn sie an Geschlechterrollen geknüpft ist.
„Are you hungry?“ (2019)
Kurzfilm / Finnland / Fiktion / 2019
Filmkritik: Der finnische Regisseur Teemu Niukkanen bewies uns bereits in seinem Erstling „Fucking Bunnies“ (OT: „Saatanan Kanit“, 2018), dass man wunderbar ernste Themen mit Humor verbinden kann, wenn man über das Alltägliche etwas Unerwartetes hereinbrechen lässt. Auch in „Are you hungry?“ (OT: „Onko Sulla Nälkä?“) bleibt er der psychologisierenden Komödie treu und liefert damit wieder gelungene Unterhaltung.
„Proxy Exam“ (2019)
Kurzfilm / Südkorea / Fiktion / 2019
Filmkritik: Im Jugendblock des 32. Filmfest Dresden lief der südkoreanische Kurzfilm „Proxy Exam“ ( OT: „대리시험“) von Nakyung Kim, der von der Identitätssuche einer jungen Frau erzählt.
„Blütenstraße 11“ (2018)
Kurzfilm / Niederlande / Animation / 2018
Filmkritik: Der Übergang vom Mädchensein hin zur jungen Frau ist eine ganz besondere Zeit, in die sich viele Zuschauerinnen bestimmt schnell wieder zurückversetzen können. Die niederländische Filmemacherin Nienke Deuz findet in ihrem Kurzfilm „Blütenstraße 11“ (OT: „Bloeistraat 11“, ET: „Flowering Street 11“) ein wunderbares Festhalten dieser Zeit.
„Gretel & Hänsel“ (2020)
Filmkritik: Märchenstoffe eignen sich immer wieder wunderbar als zeitloses Filmmaterial und wird so auch in vielen Genres aufgearbeitet. Zuletzt diente die Erzählung „Hänsel und Gretel“ (1812) der Gebrüder Grimm als Grundlage für das Fantasiespektakel „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“ (2013). Der Regisseur Osgood Perkins macht nun daraus eine düstere Coming-of-Age-Geschichte eines jungen Mädchens und dreht dafür auch gleich den Titel um: „Gretel & Hänsel“ ( OT: „Gretel & Hansel“, USA, 2020).
„Genius Loci“ (2019)
Kurzfilm / Frankreich / Animation / 2019
Filmkritik: Der französische Animationsfilm „Genius Loci“ (OT: „Genius Loci“) von Adrien Mérigeau gewann im Rahmen des ‚Berlinale Shorts‘-Programms der Berlinale 2020 den ‚Audi Shorts Award‘ und überzeugt als eine traumtänzerische Suche nach sich Selbst.
„Cerdita“ (2018)
Kurzfilm / Spanien / Fiktion / 2018
Filmkritik: Der spanische Horror-Short „Cerdita“ (ET: „Piggy“), gesehen auf dem 20. Landshuter Kurzfilmfestival, erzählt die Geschichten eines psychopathischen Mörders und eines dicken Mädchens, was unter dem stetigen Mobbing leidet.
„The End of the F***ing World“ (Staffel 1, 2018)
Serienkritik: Der Comiczeichner Charles S. Forsman lieferte die Grundlage für die Netflix-Serie „The End of the F***ing World“, welche ab 2018 in bisher zwei Staffeln ausgestrahlt wurde. In den acht Folgen der ersten Staffel wird die Geschichte zweier widerborstiger Teenager erzählt und das mit einer guten Mischung aus künstlicher Inszenierung und realen Themen.
„The Young Observant“ (2019)
Filmkritik: Der Dokumentarfilm „The Young Observant“ (OT: „L’apprendistato“, Italien, 2019), der auf dem 62. DOK Leipzig seine Deutschlandpremiere feierte, erzählt die Coming-of-Age-Geschichte eines sturen jungen Mannes in einem ungewöhnlichen Umfeld.
